good bye, november. good bye kaschpar.wordpress.com.

hello www.kaschpar.de


liebe alle,

wenn man wieder sonst keine probleme hat (oder sich mit den vorhandenen nicht beschäftigen will), macht man sich gedanken, was man (anderes) tun könnte, damit man ein bisschen veränderung ins leben hineinbringt, das macht ja alles immer gleich wieder viel aufregender.

(= ab_lenkung: wos so viele feste spuren gibt, wollen ab + an neue fährten ge_funden werden.)

ich habe mir also perfekt zum start des advent eine eigene homepage geschenkt: www.kaschpar.de. und dahin ziehe ich um.

jawohl.

ab dem 1. dezember gibts dann dort den gewohnten kaschpar_blog.

ich freu mich über alle, die mir hinüberfolgen wollen.

und bitte um ein wenig nachsicht, wenn das neue wordpress.org noch nicht ganz so tadellos funktioniert an der ein oder anderen stelle, wie ichs mir wünschen würd.

wer den bekannten follow_button sucht: den hab ich selbst noch nicht gefunden … gebt einfach die adresse http://www.kaschpar.de in eurem reader-suchfeld ein oder drückt einmal bei einem beitrag auf „gefällt mir“, dann erscheint darunter der link „blog folgen“. dann sollten die beiträge wie bisher im reader erscheinen. (Aktualisierung: I’ve done it! I created my own follow_button!!)

Juhu!

und auch das gravatar sollte, wenns denn klappt, einen neuen follow_button ausweisen. nun, mal schauen. (Aktualisierung: es klappt! Danke, Frau Kraulquappe!)

aus diesem haus ist der kaschpar ab morgen (erstmal) ausgeflogen …

ich freu mich auf euch im neuen gewande!

herzlich grüßt: Frau K.

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#ff follower_friday

tage wie die hier

wenn der kopf wie in 1 schieflage
scheints
die gedanken wind_wend_ungen immer in 1 richtung rollt
hinunter hinab.
als ob 1 un_gleich_ge_wicht im körper kugelt.

wie krieg ich das hoch_hinaus?
die worte müssens doch
wohl
vom nichts ins schwarz hinein schaffen
wenn 1 ich da was will.

bloß. nicht un_verstand_en bleiben.

(c) ks


mit herzlichen Grüßen an die wolkenbeobachterin

#ff follower_friday

Wir hassen die Menschen und wollen doch mit ihnen zusammensein, weil wir nur mit den Menschen und unter ihnen eine Chance haben, weiterzuleben und nicht verrückt zu werden. Mit dem Alleinsein halten wir es ja nicht gar so lang aus, so Reger, wir glauben, wir können allein sein, wir glauben, wir können verlassen sein, wir reden uns ein, wir können allein weiterkommen, so Reger, aber das ist ein Hirngespinst. Wir glauben, ohne Menschen auskommen zu können, ja wir glauben sogar, ohne einen einzigen Menschen auskommen zu können und bilden uns ja auch ein, wir haben nur eine Chance, wenn wir nur mit uns selbst allein sind, aber das ist ein Hirngespinst. Ohne Menschen haben wir nicht die geringste Überlebenschance, sagte Reger, wir können uns noch so viele große Geister und noch so viele Alte Meister als Gefährten genommen haben, sie ersetzen keinen Menschen, so Reger, am Ende sind wir vor allem von diesen sogenannten großen Geistern und von diesen sogenannten Alten Meistern alleingelassen und wir sehen, dass wir von diesen großen Geistern und Alten Meistern auch noch auf die gemeinste Weise verhöhnt werden und wir stellen fest, dass wir mit allen diesen großen Geistern und allen diesen Alten Meistern immer nur in einem Verhöhnungsverhältnis existiert haben.

Thomas Bernhard, Alte Meister


die 2 mir wichtigsten bilder vereint mit dem mir wichtigsten schriftsteller: mit herzlichen Grüßen an pagophilia

#ff follower_friday

eklige wörter:

  • Problemfan
  • Handlungsgehilfe
  • Must-Have: Trenchcoat im klassischen Glencheck aus hochwertiger Boiled-Wool im Cosy-Tailoring-Stil

schöne wörter:

  • megalomanisch
  • kolossal
  • gefinkelt

mit herzlichen grüßen an snänng!

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#ff follower_friday

fazit: los_laufen_lassen. + aufs gleich_gewicht achten.

mit herzlichen grüßen an arnedehn.

#ff follower_friday

Als kleiner Junge stand er einmal auf der Plattform einer Straßenbahn und pfiff. Er trug eine Matrosenjacke mit einem breiten weißen Kragen und eine Mütze, auf der Hertha stand. Vergnügt pfiff er vor sich hin, die Beine etwas krumm. Seine Strümpfe fielen, der eine Schnürriemen war aufgegangen. Kein Mensch befand sich sonst auf der Plattform. In dem Wagon saßen gewiß einige Leute, aber sie konnten das Pfeifen nicht hören. Ginster bemerkte gar nicht, daß er pfiff, er dachte, daß ein schöner Tag sei und er später Trambahnschaffner werden wolle. Eine Stimme schreckte ihn auf, die ihm das Pfeifen verwies. Er stände auf einer Plattform, die Plattform sei öffentlich, und gepfiffen dürfe nicht werden. Ginster sah blinkende Uniformknöpfe und darüber das Schaffnergesicht. Was daraus werden solle, wenn alle pfiffen? Ginster schob die Strümpfe herauf und band den Schnürriemen zu; der Schnürriemen mußte durch ein unrechtmäßiges Löchelchen im Stiefel gezogen werden, weil ein Haken abgegangen war. Pfeifen könne er zu Hause, aber nicht auf der Plattform. In den Uniformknöpfen spiegelte sich sein Gesicht; achtmal konnte er winzig klein Hertha erkennen. Wer ihn denn erzogen habe? Er müsse doch wissen, daß hier eine Plattform sei. Bei der nächsten Haltestelle stieg Ginster aus, obwohl er noch nicht am Ziel war. Zu Hause verschwieg er das Erlebnis. Tagelang pfiff er nicht mehr.*

… im lesen sein – auf literatour durch lieblings_w_orte …

Aber es ist mir immer klar gewesen, und in der letzten Zeit noch klarer geworden, dass dieser Bericht von mir gemacht werden muss, dass ich mich einem solchen Bericht über Wolfsegg nicht entziehen kann […] Das verlangt mein Kopf von mir. Und mein Kopf ist ein unerbittlicher Kopf geworden vor allem gegen mich selbst. Der unerbittlichste, hatte ich zu Gambetti gesagt.**

mit herzlichen grüßen an mickzwo.


*Siegfried Kracauer: Ginster
**Thomas Bernhard: Auslöschung

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(c) kaschpar

#ff follower_friday

wie land_schaffts_bild
zweidreivier worte welten zeugen
und wolkenwucht die seelen
finden – fluten – füllen.

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(c) kaschpar

für die hafenmöwe mit herzlichen grüßen

#ff follower friday

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(c) kaschpar
  1. Ihr haupt_charakterzug:
    ich fühle das, was man kaum spürt. ich bin hochsensibel.

mit herzlichen grüßen an die graugans

#ff follower_friday

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(c) kaschpar

Il faut apercevoir le petit près la grand, la face derrière la masque, le beau dans la vie – avec salutations cordiales à aurélie