graureiher an blauweiher: wer ist der schönste im tegeler land?

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blauweiher an graureiher: schau mich doch an.

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nachdenken ohne ergebnis über das hineingeworfensein des menschen ins hier & jetzt und die unbeantwortete frage nach dem ausgang – nur wegen schildern

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Herr Zeller und der Verlust des Humors

Die Masse braucht + saugt. Schenkelklopfer Lacherkracher Comedy am Band. Immer schneller leichter grenzenlos. Fast Food Fun. Infinite Jest, schreibt Wallace. Unendlicher Spaß. Improvisiert oder einstudiert – einerlei. Kabarettisten Komiker Clowns werden hintereinanderweg durch die Kanäle geschleust, heiterkeitsreif auf der Bühne zum Auslachen serviert. 1 Lacher pro Minute ist zu wenig. Das muss Schlag auf Schlag. Keine komplizierten Spannungsbögen, in deren logisch langwierigen Aufbauten der Zuhörer verweilend sich verirrt, sondern knackigkurz, einfach pointiert. Lustig halt. Gegensätze gehen gut. Und immer viel Interjektionen. Und ich so: Hallo? Haha. Der Nächste.
So kann man überleben.

Katja Schraml: Herr Zeller und der Verlust des Humors. In: Kalmenzone literaturzeitschrift. Nr. 10: „Don Quijote und seine Verwandten“. ISSN 2196–3835. 30.10.2016.

Hier gehts zum kostenlosen Direkt-Download (pdf-Format).

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Die Drehbücher sind erfunden, eigentlich weiß das auch jeder, und das ist auch gut. Man stelle sich vor, wie entsetzlich der „Tatort“ wäre, würde er tatsächlich als „Spiegel der Gesellschaft“ fungieren, wie es bisweilen heißt. Dann würden im Berlin-„Tatort“ 89 Minuten lang nur Fahrräder geklaut.

Klaus Raab, Der „Tatort“ in Zeiten des Postfaktismus. An jedem verdammten Sonntag

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